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Stamm Regenpfeifer

Regenpfeifer

Inhaltsverzeichnis

Stammesführung

Gruppen

  • Wildschwein (Jungs Jahrgang 1992 bis 1993)
  • Seeadler (Jungs Jahrgang 1996 bis 1998)
  • Emu (Mädchen Jahrgang 1993 bis 1994)
  • Iltis(Mädchen Jahrgang 1992 bis 1996)
  • Feuersalamander(Mädchen Jahrgang 1996 bis 1999)

Allgemein

Der Stamm Regenpfeifer besteht seit 1965 und ist, nach den Hohenstaufen, der Stamm, der am zweitlängsten durchgehend besteht. Sein Sitz ist das rote Backsteinhaus im Botanischen Garten von Hann. Münden. Dies wurde von 1992 -1994 in mühevoller Kleinarbeit restauriert und bekam in diesem Zuge eine neue Stromanlage. Es wird getragen von den Mitgliedern des Stammes, phasenweise mit Unterstützung des Bundes. Momentan hat der Stamm Regenpfeifer 31 Mitglieder in 4 Gruppen mit einem Alter von 8 - 30 Jahren. Dabei gibt es Jungen- und Mädchengruppen.

Hann. Münden selbst ist natürlich bekannt durch den Zusammenfluß von Fulda und Werra zur Weser. Wer kennt Ihn nicht den Weserspruch auf dem Weserstein am Tanzwerder? Nun hier ist er:


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Aber auch sonst hat Hann. Münden einiges zu bieten, nicht nur Fachwerkhäuser, sondern auch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten.

Übrigens wird von den Regenpfeifer auch die Hütte in Herrmannshagen unterhalten. Dies ist eine kleine Waldhütte für 9 Personen mit Kochnische und fließend Wasser. Geheizt wird in einem Holzofen. Ansonsten gibt es unser beliebte Stadtgeländespiel, rund um die Innenstadt.

Geschichte

Die Bildung des ersten Stammes des Pfadfinderbundes Großer Jäger in Hann. Münden begann im Herbst 1947 mit einem Zusammenfinden einiger Jungen um Günter Schumacher. Diese Gruppe gab sich den Namen „Junge Kameradschaft“. Am 25. März 1948 erhielt die Gruppe die behördliche Anerkennung und Genehmigung ihrer Gruppenarbeit, nachdem eine Satzung ausgearbeitet wurde. Die erste Fahrt führte sie Ostern 1949 zum Viehhaus auf dem Meißner. Im Herbst 1947 kam es zum ersten Kontakt und Freundschaftsschluß von Günter mit Gruppen der Großen Jäger. Deshalb besuchten Günter und einige ältere Jungen Pfingsten 1948 das Lager der Großen Jäger in Trendelburg. Daraus folgte, daß alle Führer der Großen Jäger am 4. und 5. September zu einem Treffen nach Hann. Münden kamen. An der Bildung des Bundeskapitels nahm Günter am 15. März 1949 teil. Und die Mitglieder der Jungen Kameradschaft einigten sich zum Jahresende 1949 mehrheitlich darauf, sich mit dem Bund Großer Jäger zusammenzuschließen. Daraufhin wurde der offizielle Zusammenschluß vollzogen. Seit März 1959 gibt es bei der Jungen Kameradschaft eine Hütte in Hann. Münden.

Im Februar 1965 wurde Frieder Luthardt von der Bundesführung beautragt einen neuen Stamm in Hann. Münden zu gründen, nachdem die Junge Kameradschaft wegen Uneinigkeit mit der Bundesführung aus dem Bund ausgetreten war. Hierzu rief er die Sippe Regenpfeifer, die sich einige Monate lang nicht mehr als Sippe getroffen hatte, zusammen. Diese Sippe war Anfang 1961 als Sippe der Jungen Kameradschaft gegründet und von Frieder Luthardt geführt worden. Aus ihr entwickelte sich der Stamm Regenpfeifer.

Der Eltern- und Fördererkreis des Stammes Regenpfeifer wurde am 28. Mai 1969 gegründet, um die Beschaffung des Fahrtenmaterials zu gewährleisten und den Stamm ideell zu unterstützen.

Vom Frühjahr 1970 bis ungefähr zum Dezember 1975 stand dem Stamm ein Raum im Haus der Jugend in Hann. Münden für Heimabende zur Verfügung. Die Mitgliederzahl stieg von über 40 Mitgliedern im Frühjahr 1970, auf über 50 Mitglieder im Herbst 1970. Eine Gruppenführerfahrt in die Türkei fand 1972 statt.

Am 15. Dezember 1975 gelang es das Haus im Botanischen Garten in Hann. Münden von der Landesforstverwaltung zu pachten. Seitdem wird dieses Haus ohne größere Unterbrechungen für die Lager und Heimabende, sowie als Fahrtenanfangs- und -endpunkt aller Gruppen des Stammes und für Stammesaktivitäten genutzt.

Die Hütte der mittlerweile aufgelösten Jungen Kameradschaft oberhalb des Stadtteils Herrmannshagen wurde am 27.Januar 1975 dem Stamm zur Verwaltung übergeben. Diese Hütte steht bis heute und auch in der Zukunft allen Gruppen des Bundes, aber auch Gruppen anderer Bünde, für Fahrten zur Verfügung.

Vom inzwischen in Hann. Münden entstandenen Bund Zugvogel wechselten im Herbst 1980 vier Mädchen zum Stamm Regenpfeifer. Diese Eröffneten zwei Gruppen mit je zwei Gruppenleiterinnen. Eine dieser beiden Gruppen existierte allerdings nicht sehr lange. Auf ihre erste Sommerfahrt gingen die Mädchen 1981.

Die Mitgliederzahl des Stammes betrug im Herbst 1981 63 Mitglieder.

Im Sommer 1990 drohte das Haus aus baulichen Gründen für den Stamm verloren zu gehen. Die elektrische Anlage, zwei Fußböden, die Farbe aller Fußböden, das Pultdach eines Erkers und vieles mehr mußten erneuert und alle Fenster sowie ein Teil des Daches instandgesetzt werden. Arbeitstechnisch und finanziell wurde die Bewältigung dieser Arbeiten dem Stamm von vielen Seiten nicht zugetraut. Wegen der absehbar hohen Kosten empfahlen die Vertreter des Verpächters dem Eltern- und Fördererkreis des Stammes einen zweiten Pächter für das Haus zu suchen. Aus diesem Grund wurde der Anbau des Hauses dem Mündener Modellbau-Club überlassen.


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